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Mo-Do: 8-17 Uhr, Fr: 8-14 Uhr

Herr Marcus Hebestreit im Interview mit dem Team der HWS am 15.11.2023 im Rahmen des 1. Dozententreffens.

Was macht die Meisterausbildung für Sie zu etwas Besonderem?

Die Möglichkeiten zu erlangen, den Eigentümern ihre eigenen vier Wände in einem anderen Blickwinkel präsentieren zu können. Als Fachleute betrachten wir Objekte in der Gesamtheit. Wir können vollumfänglich beraten und zeigen so u. a. Perspektiven auf, für ein besseres Verständnis von erneuerbaren Energien.

Warum sind Sie Dozent geworden?

Zum einen bereitet mir der Unterricht Freude. Zum anderen bleibt man selbst immer am Ball. Durch die Dozententätigkeit hat man auch für sich immer die besten Einblicke über Neuerungen.

Bei Ihrer Dozententätigkeit gelten die Vorgaben aus dem Rahmenlehrplan. Wie viel Raum haben Sie bei der Gestaltung / bei der Wichtung der Lehr- bzw. Lerninhalte?

Der Rahmenlehrplan bietet durchaus Freiräume in der eigenen Unterrichtsgestaltung. Praxisnahes Unterrichten auf der Basis von eigenen realen Erfahrungen bietet Raum für Wissensvertiefung, Wissenserweiterung und Wissensnachhaltigkeit bei den Teilnehmern.

Sie sind seit vielen Jahren in der Erwachsenbildung aktiv. Wie gestalten Sie Ihre eigene individuelle Weiterbildung?

Meine eigene Motivation: Mein permanenter Wille, immer auf dem aktuellsten Stand der Dinge zu sein, treibt mich an, auch mich immer weiterzubilden. Ich habe auch Spaß daran, für mich neue Themen zu entdecken.

Wie sind Sie Dozent / Dozentin bei der Handwerksschule e. V. geworden?

Ich wurde durch persönliche Kontakte zu den Mitarbeitern der Handwerksschule gefragt.

Wenn Sie Ihre langjährige Dozententätigkeit einmal Revue passieren lassen: Welche Erfahrungen konnten Sie im Laufe der Jahre sammeln?

Das Kennenlernen von unterschiedlichsten und vielfältigsten Typen. Besonders die doch vielen Enthusiasten, die für Ihren Job brennen. Zudem glaube ich, dass ich mittlerweile auf jede Frage eine Antwort habe. Das war vorher nicht so.

Welche Tipps können Sie unseren Teilnehmern mit auf dem Weg geben?

Lernen, lernen, lernen. Neugierig sein. Wenn jemand sagt es regnet, dann gucke ich aus dem Fenster und schaue, ob es regnet. Aussagen immer gerne hinterfragen.

Das Online-Lernen gewinnt, nicht nur seit Corona, immer mehr an Bedeutung. Wie sind Sie als Dozent / Dozentin darauf eingestellt?

Mit und ohne Kamera. Die Möglichkeit der Wissensvermittlung ist jederzeit und von überall aus möglich. Leider fehlt ein wenig der persönliche Kontakt, das Individuelle miteinander interagieren. Vor allem die Onlineprüfungen haben einen Mehrwert. Die Teilnehmer sind aufgrund der vertrauten „Homezone“ entspannter und ortsunabhängiger.

Sie lehren seit vielen Jahren die Themen „Meisterausbildung und Gebäudeenergieberater“. Was hat bei Ihnen zur Faszination dieser Themengebiete geführt und welche Schlüsselmomente waren dabei maßgebend?

Durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Fragen der Teilnehmer eröffnen sich für mich selbst immer neue Blickwinkel. Dadurch passe ich meine eigenen Antworten für kommende Kurse an und aktualisiere bzw. reflektiere stetig meine eigene Lehrweise. Somit ist mein Anspruch auf kontinuierliche Qualität und ggf. Qualitätssteigerung möglich.

Welche Entscheidungen und Erfahrungen in Ihrem bisherigen Werdegang schätzen Sie rückblickend als ausschlaggebende Meilensteine ein?

Meine Ausbildung zum Mechantroniker war für mich maßgebend, wegweisend im Hinblick auf mein technisches Verständnis. Ein umfangreiches Wissen über viele Themenbereiche hinweg und das Verständnis für eine Anlage hat mich vorbereitet. Denn all dies braucht man bei der Bewertung eines Hauses auch.

Welche konkreten Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Wissensvermittlung? Welche Entwicklungen dürfen wir Ihrer Meinung nach diesbezüglich noch erwarten?

Bessere Bedienbarkeiten. Bessere Integration. Bessere Kursentwicklung. Erweitertes Bildungangebot. Bessere Erreichbarkeit.

Welche beruflichen und persönlichen Zukunftsziele verfolgen Sie?

Eine Position, in welcher ich ausreichenden Einfluss habe, mein eigenes Know How ein- und umsetzen zu können. Gern auch in der öffentlichen Hand. Zum Beispiel eine Stelle zur beruflichen Förderung.

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