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Wärmebrückenberechnung, ein Interview mit Anke Schwark

Wärmebrückenberechnung, ein Interview mit Anke Schwark

Homepage: www.deltauwb.de

HWS: Wir möchten euch nach und nach unsere Referenten der Handwerksschule näher vorstellen und haben deshalb immer mal wieder kleine Interviews mit unseren Fachleuten in unserem Blog. Insbesondere in der Zeit von Corona ist es ja wichtig, dass man – auch wenn die meisten Bildungsmaßnahmen online angeboten werden – die Dozenten mehr oder weniger persönlich etwas kennlernen kann.

Beginnen möchten wir mit Anke Schwark. Nicht wundern, wir bevorzugen in der Handwerksschule das kollegiale DU. 😊

Anke, du unterrichtest bei uns das Thema Wärmebrückenberechnung und die Anwendung der Energieberatersoftware in der Schornsteinfegermeisterschule, beim Gebäudeenergieberater, in einem separaten Lehrgang und auch als In-House-Schulung.

Bevor wir in die Fragen zu den Bildungsprodukten einsteigen, sag uns doch mal, wie du zu diesem Thema gekommen bist?

Anke: Ja, sehr gerne und vielen Dank für dieses Interview. Ich habe in Gießen Energie- und Umweltverfahrenstechnik studiert und mit dem Umzug unserer Familie nach Erfurt benötigte ich ein neues Betätigungsfeld. Ich habe mich dann in die Energieberatung von Wohn- und Nichtwohngebäuden und insbesondere in die detaillierte Wärmebrückenberechnung eingearbeitet. Mein Geschäftsmodell ist es, Energieberatern Dienstleistungen anzubieten, die sie aufgrund fehlender Qualifikationen oder Kapazitäten selbst gerade nicht anbieten können, wie bspw. die detaillierte Wärmebrückenberechnung oder die Simulation des sommerlichen Wärmeschutzes oder die Berechnungen nach DIN V 18599. Und genau diese Themen unterrichte ich auch für die Handwerksschule.

Beispiel Wärmebrückenberechnung

Beschreibe bitte einmal kurz den Inhalt deines Lehrgangs.

Bei der Wärmebrückenberechnung geht es zunächst einmal darum zu verstehen, was Wärmebrücken eigentlich sind und was es bringt, diese zu berechnen bzw. zu optimieren. In meinen Schulungsmaßnahmen schauen wir uns neben der notwendigen Theorie Beispiele an, indem wir die Wärmebrücken lokalisieren und benennen, dann mittels PSI-THERM zeichnen und einen Wärmebrückenzuschlagswert ermitteln. Alles ganz dicht an der Praxis.

Wer sind üblicherweise die Teilnehmer deiner Lehrgänge?

Je nachdem, ich habe alles, vom Meisterschüler über den werdenden Energieberater bis hin zum Energieberater, Ingenieur oder Architekten, der sich ein neues Geschäftsmodell erschließen möchte.

Was würdest du als besonders aktuell in deinem Fachgebiet herausstellen?

Die Wärmebrückenberechnung – insbesondere in Wohngebäuden – wird mit der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zum 01.07.2021 noch mal mehr an Bedeutung gewinnen, da hier die Förderquoten für ambitionierte Bauvorhaben noch mal erhöht werden und die Effizienzhausstufen 100 und 85 in der Sanierung eingestellt werden. Hier kann der Bauherr bares Geld sparen durch eine Wärmebrückenberechnung.

Warum unterrichtest du (bei der HWS). Was ist deine Motivation?

Ich bin Überzeugungstäterin. Mir liegt die Energie- und Wärmewende am Herzen und ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Qualität der geförderten Bauausführungen vernünftig ist und sie die CO2-Einsparungen bringen, die sie rechnerisch versprechen.

Was möchtest du unseren Lesern in deinem Fachgebiet mitgeben?

Die Wärmebrückenberechnung ist ein Muss für jeden, der Effizienzhäuser bilanziert.

Vielen Dank, Anke, für das interessante Interview und weiterhin viel Spaß beim Unterrichten.

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